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Gegen alle Zeit

November 2011
Ehrenwirth im Lübbe Verlag/Köln
ISBN-13: 978-3-43103843-9
gebunden, 541 Seiten
19,99 EUR

Auch als E-Book erhältlich (als Kindle oder ePub)
ISBN: 978-3-8387-1031-0
15,99 EUR

Über das Buch:

Ein Reisender in der Zeit – und eine Welt voller Gauner, Huren und Gesetzloser

Der Schauspieler Henry erwacht nach der Premierenfeier der Bettleroper aus einem üblen Rausch – und traut seinem Verstand nicht mehr: Ihn umgeben plötzlich all die Huren, Ganoven und Räuber, die er aus dem Stück kennt – allerdings als reale Personen … Langsam dämmert ihm die absurde Wahrheit: Er wurde in der Zeit zurückversetzt! Und zwar ins Jahr 1724, die Entstehungszeit des Stücks. Während er noch versucht, das zu begreifen, überschlagen sich die Ereignisse. Als er der ebenso resoluten wie beeindruckenden Hure Edgworth Bess begegnet und ihr hilft, den Räuberhauptmann Jack Sheppard aus dem Londoner Newgate-Gefängnis zu befreien, wird Henry selbst zum Gesetzlosen – und gerät damit ins Visier eines skrupellosen Diebesfängers . Kann Henry sein Wissen aus der Gegenwart dazu nutzen, den Lauf der Geschichte zu verändern?


Termine:

3. Februar 2012: Beginn einer Internet Leserunde (vom Autor begleitet) zu "Gegen alle Zeit" auf leserunden.de (externer Link).


"Gegen alle Zeit" - Video-Trailer auf YouTube:


Stimmen zum Buch:

"Die Schilderungen des Stadtbildes, der Menschen, ihrer Lebens- (und Sterbens)umstände, ihrer Sprache - lässt ein genaues Bild des historischen London vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Dieses Bild ist alles andere als verbrämt. Nein: Die Realität im London des Jahres 1724 ist wahrlich nicht romantisch: Es stinkt, viele Menschen sind verroht, können sich nicht anders über Wasser halten als durch Gaunereien und Prostitution. Gleichzeitig gärt es politisch und kulturell im Moloch London.
Der Roman selbst entfaltet beinahe Bühnencharakter; Finnek/Beckmann gelingt es, historisch belegte Figuren in das realistische Panorama seines Romans zu integrieren. Ebenso die Orte, vor deren Kulisse sich „Gegen alle Zeit“ abspielt. Auf spannende Weise erteilt der Autor dem Leser ganz nebenbei also noch höchst lehrreichen Geschichtsunterricht. Ohne Anachronismen (es sei denn sie sind durch die Zeitreise bedingt), dafür aber mit feinen Anspielungen auf die Gegenwart.
Die Handlung des Romans selbst nimmt zahllose überraschende Wendungen. In hohem Tempo folgt eine Flucht der nächsten. Immer wieder wird dem Generaldiebesfänger eine Nase gedreht – doch Ingram muss feststellen, dass auf Gaunerehre nicht immer Verlass ist.
Der Spannungsbogen bleibt also bis zum Schluss erhalten."
- Martin Borck, Westfälische Nachrichten, Gronau (Rezension als PDF)

"Der Leser erfährt in der spannend geschriebenen Geschichte viel über das London des frühen 18. Jahrhunderts, seine vielen noch heute berühmten Gebäude und vor allem die Kneipen, in denen damals jede Menge Alkohol schwarz gebrannt wurde. Man riecht förmlich den Fusel und sieht die schwankenden Gestalten vor sich, die es nicht mehr nach Hause schaffen und deshalb in einem Keller der Spelunke auf schmutzigem Stroh mit 'zig anderen Saufkumpanen ihren Rausch ausschlafen.
Es geht um Verrat, um Pläne zu einem Königsmord, um vermeintliche Gesetzeshüter, die aber tatsächlich ganze Diebesbanden beschäftigen.
Der Roman ist ein in jeder Hinsicht berauschendes Porträt der Londoner Unterwelt - und eine packende Geschichte über Treue und Hinterlist, Freundschaft und Verrat, Liebe und Haß."
- Andreas Rehnolt, Musenblätter.de

"'Gegen alle Zeit' ist ein gewagter Genre Mix aus historischem Roman, Krimi, Fiktion und Milieustudie, gewürzt mit ein wenig Romantik und einem guten Sinn für Situationskomik, insbesondere wenn Henrys Verständnis der Welt und seine ungewohnte Situation kollidieren. Der Roman spielt in den heruntergekommenen Vierteln Londons, seine Helden sind die gewitzten Diebe und die durchtriebenen Huren jener Zeit. Die Geschichte entwickelt sich rasant, Atempausen sind dem Leser nur vergönnt, wenn die Erzählperspektive wechselt. (...) Der Roman ist nicht nur sorgfältig recherchiert und von Anfang bis Ende gut durchdacht konzipiert, sondern auch atmosphärisch überzeugend. Als Leser fühlt man sich zurückversetzt in ein dreckiges, lautes und verruchtes London des frühen 18. Jahrhunderts."
- literaturzeitschrift.de